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3. August 2012

Interview mit dem FAMAB-Report 2011/2012

Im Frühjahr 2011 habe ich dem FAMAB-Report ein Interview gegeben. Thema: Verstärkung von Botschaften durch die Ansprache möglichst aller Sinne des Empfängers bei Messen und Events. Das Interview erschien in der Ausgabe 11/12 des FAMAB-Reports.

Obwohl das Interview schon ein gutes Jahr zurück liegt, wären meine Antworten und Anmerkungen zu diesem spannenden Thema heute auch nicht anders.

Viel Spaß beim Lesen.

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21. Juni 2012

Kaffeesatzleserei

Ich bin in jungen Jahren viel gereist, auch und gerade in die arabischen Länder des Orients. In Damaskus lernte ich bei einem Kaffeekoch im Cafe Nofara die Kunst des Kaffeekochens mit Kaffeemehl, Rosenwasser, Zucker und vielen Gewürzen wie Kardamom, Muskat, Zimt, Nelken, Piment und Vanille. Zugegeben – es braucht seine Zeit, um einen ordentlichen arabischen Mokka zu brauen, aber noch mehr Zeit braucht es, um den Kaffee dann gebührend mit einer Dattel zu genießen. Denn in syrischen Kaffeehäusern treten Märchenerzähler (arab. Hakawati) auf, die auch dem der arabischen Sprache Unkundigen Geschichten und Märchen aus Tausend und einer Nacht spielen, lachen, schreien, weinen, tanzen und singen. Nach zwei Stunden erhebt man sich von seinem Platz und hat die Zeit total vergessen. Live-Kommunikation pur, Geschichten verbunden mit einem eindrucksvollen sinnlichen Erlebnis.

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14. Mai 2012

Vergelt’s Gott (sagt man in Bayern statt Danke)

Architekten und Poliere bauen sich ihre Denkmäler selbst. Mein Schwiegervater ging oft mit uns durch seinen Heimatort, ein kleines Dorf in der niederbayrischen Holledau. Bei diesen Gängen zeigte er uns dann die Häuser, die er gebaut hatte. Zu jedem Haus wusste er eine Geschichte zu erzählen und ich beneidete ihn, dass er für die Ewigkeit und mit jedem Haus ein Denkmal für sich gebaut hatte.

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29. April 2012

Vorwort zu meinem Blog

Am 25. Juni 1988 nahm ich meine Tochter Regina an ihrem 4. Geburtstag das erste Mal auf eine Messe mit. ELTEC in München. Es war ein strahlend blauer Sommertag, wir fuhren mit geöffnetem Schiebedach am Olympiastadion vorbei, über dem wie eine große silberne Wurst der Fuji - Zeppelin stand. Ich konnte damals noch direkt auf das alte Gelände an der Theresienwiese fahren, parkte neben unserer Halle und ging mit dem Geburtstagskind an der Hand auf unseren Messestand von Siemens zu. Regina hatte glänzende Augen, kleine Kinder zeigen halt noch, wenn sie von etwas Neuem und Aufregendem begeistert sind.

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